Angefangen hat er in der Werkstatt unseres Dorfschumachers. In der schulfreien Zeit sass ich oft in seiner Werkstatt, zwischen Leder, Maschinen und ein paar seiner Ölbildern auf einem Klappstuhl. Geduldig, wie er Absätze flickte, führte er mich in die Geheimnisse der Ölstifte ein. Kleine Stilleben entstanden, die ich stolz nach Hause trug.

Während der Schulzeit waren Zeichnen und Naturkunde meine Lieblingsfächer. Stunden verbrachte ich mit Malen von Blumen. Sie sind mir ein treues Motiv geblieben, obwohl ich sie heute nur noch stilisiert darstelle.

An der Kunstgewerbeschule Bern war mir Carl Speglitz Wegbereiter für mein malerisches Schaffen. Studienwochen an der Ligurischen Küste, in der Provençe oder in den Alpen wurden zu den grossen Herausforderungen in meiner Landschaftsmalerei.

Ein Leben lang begleitete und verfolgte Carl mein Schaffen als väterlicher Freund seines ehemaligen Schülers.

Als Lehrer einer mittleren Schulstufe konnte ich meine Liebe zur Malerei voll einsetzen und mich gleichzeitig weiter entwickeln.

So entstand über all die Jahre ein Werk, das mein Leben massgebend beeinflusst hat und noch weiter beeinflussen wird solange ich noch auf dieser Welt wandern darf.